Legt euer Geld in Blei an! ;)

Die Zeiten sind schwer, die Zukunft ungewiss, die Banken nicht mehr sicher.
Deswegen hier und jetzt der Anlagetipp eures freundlichen Hoplophilen von nebenan:

Legt euer Geld in Munition an!
Nein, ernsthaft – Munition verliert äußerst selten an Wert und momenten ist ein genereller Wertanstieg zu beobachten.
In Krisenzeiten kann Munition direkt gegen Medikamente, Lebensmittel und andere wichtige Dinge getauscht werden – nach Zerfall der Ordnung auch ohne Einverständnis des Handelspartners – und wenn sozial benachteiligte Individuen der Meinung sind, dass es nur gerecht wäre wenn euer Geld, Eigentum, Körper oder Leben gegen euren Willen fairteilt wird, dann eröffnet euch Munition, neben seinen Kapitalerhaltenen oder -steigernden Eigenschaften, auch noch völlig neue Verhandlungsmöglichkeiten!
Und selbst aufgebraucht hinterlässt Munition wertvolles Buntmetall (hochreines Messing), welches aufgrund seiner unersetzlichen Eigenschaften immer gefragt ist und inzwischen hoch gehandelt wird – so kann Munition nie zum absoluten Verlustgeschäft werden!

P.S.: “Hoplophilie” ist die verballhornte Negierung von “Hoplophobie”, was i.A. die Angst vor Waffen bzw. bewaffneten Bürgern bezeichnet.

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Gute Opfer, böse Opfer.

Morgen soll die Verhandlung gegen Edathy starten. Zur Erinnerung: Das war der SPD-Politiker, der Kinderpornografie, ach Entschuldigung, “Bilder von nackten Jugendlichen” (seit wann sind grob 10jährige Knaben “jugendlich”?) konsumierte, wohl teils sogar auf seinen Bundestagsrechner lud (was wohl den kanadischen Ermittlern zufolge nichteinmal ein Einzelfall gewesen sein dürfte) und VOR der Aufhebung seiner Immunität und der Ausstellung des Haftbefehles Beweise vernichtete und das Land verließ.
Natürlich kann nicht sein, was nicht sein darf und plötzlich fält so mancher Zeitung ein, dass wir in einem Rechtsstaat leben und es die “Verhandlung ja eigentlich nicht geben” (Zitat der SZ) dürfte und der arme Edathy ja bereits bestraft wurde durch die Vorverurteilung der Gesellschaft und eigentlich der Generalstaatsanwalt schuld sei, der ja Geheimnisverrat begangen habe und so weiter.

Ach. Gleiches Recht für alle? Unschuldig bis Schuld bewiesen? Wollen sich unsere deutschen *hust* Qualitätsmedien wirklich, WIRKLICH, soweit aus dem Fenster lehnen? Wie wäre es mit…
Gurlitt, wo bleib da die Rechtsstaatlichkeit und die “Gleichbehandlung” des “Kunsträubers” oder “Nazikunsthändlers” welcher dann dummerweise doch keiner war?
oder
Sebnitz, wie war das nochmal mit den Neonazis, die mit Hakenkreuzfahnen ins Freibad marschiert sind um einen Jungen zu ertränken während die restlichen Freibadbesucher applaudierten… Ach halt, das Kind starb an einem Herzfehler, kein Neonazi weit und breit. Sry, dass wir eure Stadt bundesweit als Neonazifestung dargestellt haben – ach halt, ein “Sry” gab es nichtmal.

Beides keine “Einzelfälle” in der Medienlandschaft. Wer weiter Vorverurteilung sucht, kann sich auch mal die Fälle van Elst oder Drygalla in Erinnerung rufen.
Oder den Umgang mit “grünen” Kindesmissbrauch und kirchlichen Kindesmissbrauch vergleichen.
Oder Berichte über “Proteste” der Antifa und “Aufmärsche” von Pegida miteinander vergleichen „wink“-Emoticon

Warum wird Edathy verteidigt – der übrigens selber kein Problem damit hatte pauschal (in Missachtung der Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit) Behörden Rassismus und dem Großteil der Bevölkerung neonazistische Tendenzen vorzuwerfen als er in seiner Funktion als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses einmal in seinem Leben Macht hatte, verdient durch jahrelanges kriechen im Parteiapparat und nicht durch Qualifikation – und andere werden “vernichtet”?

Ein Thema, welches von den einen heruntergespielt oder gar ignoriert wird während andere mehr hineinterpretieren als da ist.
Dabei ist es ganz einfach:
Der Journalist von heute kann und will in den seltensten Fällen so neutral und objektiv wie möglich berichten. Er WILL nicht, weil er sein eigenes Weltbild verbreiten will und er KANN nicht, weil der Chefredakteur ebenfalls sein eigenes Weltbild verbreiten will.
Links ist gut – rechts ist bäh… da bleibt der Journalismus schonmal auf der Strecke und die Moral entpuppt sich nicht als Korsett sondern als Gummiseil oder Windsack.

Zuerst gesehen auf “quotenqueen”.

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Es gibt Dinge, die kotzen einen einfach nur an…

Es gab ja neulich ideologisch (islamistisch) motivierte Morde in Kopenhagen. Dürfte soweit jeder mitbekommen haben.
Natürlich wusste der Täter, 22 Jahre alt, nicht, was er tat, er war ja ein ganz Lieber so ein guter Schüler und freundlich – abgesehen von seinem Hass auf Israel, aber das gehört nunmal zum guten Ton – und ausserdem stand er am Beginn einer vielversprechenden Thaiboxkarriere, wenn nicht die islamophobe und kulturunsensible Polizei auf ihn geschossen hätte anstatt den aggressionsabbauenden Diskurs mit ihm zu suchen.

Aber mit was schoß er eigentlich? Nun, einer Diemaco C7.
Sagt euch nichts? Ist die kanadische (Diemaco) Variante der US-amerikanischen (Colt) M16. Wird in der dänischen Armee als M/95 geführt und 44 dieser Waffen wurden vor 6 Jahren aus einer Kaserne entwendet und Eine dieser Waffe benutzte der Mörder.

Was? Ihr besorgt euch nicht auf dem Schwarzmarkt ein aus Armeebeständen geklautes Sturmgewehr, wenn ihr ganz brav, lieb und sozial seid und nicht wisst, wie ihr das der Gesellschaft zeigen sollt?
Ihr schießt nicht als Ausdruck von Toleranz und Religionsfreiheit eine Diskussionsveranstaltung über Meinungsfreiheit zusammen und überfallt dann als Zeichen von “Israelkritik” (deutsche Gerichte sagen: Anschläge auf Synagogen sind Israelkritik – schauts nach, ist aktuell) eine Synagoge?

Ist aber auch ein Kreuz mit den Juden, äh, Israelis, dass die ihre eigentlich ganz harmlosen und friedlichen Kritiker immer so radikalisieren…

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Holster aus gekochten Leder (“cuir bouilli”, hardened leather)

Heute mal keine Gemeckere über Politik sondern etwas produktives aus der Bastelecke: cuir bouilli!
Grob übersetzt aus dem französischen bedeutet das “gekochtes Leder” und stammt aus dem europäischen Hochmittelalter, wo es vor allem im 14. Jahrhundert für Arm- und Beinschienen, oft mit Metallverstärkung, verwendet wurde, bis es durch Plattenteile ersetzt wurde. Danach fand es eigtl. nur noch in Turnierrüstungen Verwendung.

Das Prinzip ist denkbar einfach: vegetabil gegerbtes Leder wird gewässert und dann in kochendes (oder mind. 80°C heißes) Wasser getaucht wodurch die Kollagene im Leder denaturieren. Das Leder zieht sich dadurch zusammen (gewinnt aber etwas an Stärke) und härtet aus.
Allerdings geht dieser Prozess sehr schnell vonstatten: Nach 20s im heißen Wasser kann das Leder bereits um ein Drittel geschrumpft sein – ist dann allerdings im ausgehärteten Zustand durchaus formfest und “hart wie Holz”.
Nimmt man das Lederstück aus dem Wasser, verhält es sich für einige Sekunden wie Gummi bevor es über einen Zeitraum von 2-3 Minuten die Elastizität verliert, erst plastisch wird und zum Schluss hart (je nach Dauer des kochens). Es muss also schnell gehen und man kann sich durchaus die Hände verbrühen – was einem natürlich nichts ausmacht, mann ist ja ne harte Sau.
Das elastische, heiße und nasse Lederstück wird jetzt in die gewünschte Form gebracht und bis zum aushärten in dieser Form gehalten – in meinen Fall habe ich das Stück einfach auf die Pistole gelegt und die Konturen (Abzugsbügel, Sicherungshebel, etc.) eingedrückt, die der Waffe später im Holster den Halt geben.
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Die so hervorgerufene Lederform ist dauerhaft und hart, sodass die Pistole auch ohne Druckknopfsicherung (welche noch folgt) im Holster hält – aber elastisch genug, dass sich die Smith & Wesson schnell und ohne zu haken ziehen lässt.
Das “Bodenstück” des Holsters wurde nur halb so lange im heißen Wasser gelassen und ist deutlich weicher als die obere Schale aber immernoch um ein Vielfaches härter als das Ausgangsmaterial.

Ein Magazinholster wurde auf die gleiche Weise gefertigt aber ist entweder aufgrund von Lederfehlern oder von zu später Formgebung (als die Aushärtung zu weit fortgeschritten war) nicht so hart wie das Pistolenholster.
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Die Teile wurden mithilfe von Löchern, welche nach dem austrocknen gebohrt wurden, zusammengenäht – so spart man sich die Mühe eine Ledernadel durch das harte Leder zu drücken.

Worauf man achten sollte: dickeres Leder lässt sich besser härten als dünnes Leder (die verwendeten Stücke waren 2-2,5mm stark, dünner sollte es nicht sein) und wenn man das Leder zu lange im kochenden Wasser lässt wird das Endprodukt brüchig.

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Zum Schluss noch ein Farbvergleich zwischen dem Ausgangsmaterial und dem Endprodukt – man sieht, dass durch das härten das Leder dunkler wird.

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Die radikalen Moderaten

„Ibn Chatal besaß zwei Sklavinnen, Fartana und ihre Freundin, die über den Propheten Spottlieder sangen. Mohammed ordnete deshalb an, diese beiden zusammen mit ihrem Besitzer zu töten“ – Ibn Ishaq, Biografie von Mohammed (basierend auf den Hadithe)

Naja, der Umgang mit Satirikern hat ja eine fest verwurzelte Tradition im Islam. Und für jene, die es nicht wissen: Mohammeds Handlungen haben juristischen Vorbildcharakter, seine Handlungen und Entscheidungen sind gleichzusetzen mit direkten göttlichen Geboten (worauf der Koran auch hinweist).

Ja, die Mehrzahl der Muslime ist friedlich, die Mehrzahl der Muslime in Deutschland ordnet sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unter. Aber diese Mehrheit der Muslime hält sich eben nicht an den Koran und den Propheten.
Solange der Islam als Solcher sich nicht weiterentwickelt, wie es das Christentum und das Judentum getan haben, und weiterhin darauf besteht, dem Koran und ihrem Propheten zu folgen, solange wird die friedliche Minderheit irrelevant und die gewalttätige Minderheit bestimmend sein.
Die Ruhigen werden IMMER von den Aggressiven verdrängt. Das ist in den deutschen Moscheegemeinden nicht anders als in den Parlamenten der Weimarer Republik.

Nicht die “Islamisten” sind die Radikalen oder die Extremisten – die “moderaten Muslime” sind jene, welches sich radikal gegen das Althergebrachte stellen und den Koran und die Hadithe extremistisch auslegen.
Die IS und die Salafisten machen nur da weiter, wo sie vor Wien aufgehört haben.

—-
Seid höflich, seid wehrhaft – und lasst euch nicht verarschen.

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“Die Killer auf Samtpfoten” oder “Der Feind auf der Ofenbank” ;)

In der Einteilung der Welt in Zwei Arten von Menschen, mein Freund, bin ich eindeutig ein Katzenmensch. Ich mag Katzen, diese undankbaren, bekloppten und zynisch-boshaften Zehenbeißer und Armzerkratzer.

Dennoch halte ich den momentanen Trend in der Jagdgesetzgebung auf Länderebene, wildernde Katzen und Hunde vor Abschuss zu schützen, für ausgemachten Blödsinn.
PETA Deutschland (ja, die Fanatiker, die gerne mal “Beweise” fälschen und Tiere töten indem sie ihnen die Freiheit “schenken”) redet von 65.000 Hunden und 400.000 Katzen, die jährlich den Grünröcken zum Opfer fallen –  wobei man PETAs Zahlen mit mehr als nur einer Prise Salz nehmen sollte (vor allem die Zahl der Hunde, das wären immerhin ca. 178 Hunde pro Tag…).
Dagegen stehen 200 Millionen von Katzen getötete Vögel (laut Landesbund für  Vogelschutz, LBV) und Eine Million Kaninchen jährlich – was bei Schätzungen von ca. Zwei Millionen wilden Katzen, ohne streunende Hauskatzen, durchaus realistisch ist (dem stehen übrigens ca. 250 Millionen tote Vögel durch Windradeinwirkung gegenüber).

Katzen jagen immer, wenn sie Lust haben. Sie töten nicht immer, manchmal verwunden sie nur – aber definitiv töten sie mehr als sie selber fressen. Die momentanen Regelungen, Hauskatzen ab einer bestimmten Entfernung zum nächsten Haus abzuschießen, sind in meinen Augen durchaus sinnvoll – auch, weil es durchaus Jäger gibt, die den Finger in einem siedlungsnahen Revier lieber “gerade” lassen, man will es sich schliesslich nicht mit den Nachbarn verscherzen. Demgegenüber stehen leider die “Jäger”, die jede Katze schießen, die ihnen vor die Büchse (oder Flinte) kommt – ungeachtet der Entfernung zur nächsten Siedlung. Es gibt halt solche und solche, aber Ausnahmen sollten nicht die Gesetzgebung beeinflussen (ja… ich weiß, dass wir diese Grenze der Vernunft in Deutschland bereits lange überschritten haben…)
Würde ich selber eine Katze schießen (viele sehen Gesetze ja als einen Weg, um sich die Hände nicht schmutzig machen zu müssen…)? Bestimmt, ich bin in letzter Zeit allerdings äußerst selten auf Jagd und bis jetzt ist mir noch keine begegnet ^^

Fakt ist jedenfalls – es gibt weniger Vögel in Europa als “früher”, 421 Millionen weniger als vor 30 Jahren, laut einer Studie von Tierschützern (Prise Salz, etc.) – was aber, dem fortschrittshassenden Zeitgeist getreu, der bösen Agrarindustrie oder der Industrie selber in die Schuhe geschoben wird.
Europa ist groß, solch eine Pauschalisierung deutet eher auf ein politisches Statement hin als auf eine wissenschaftliche Studie.
Aber ja, es gibt weniger Vögel (jedenfalls in meiner Erfahrung). Ich komme aus einer Ecke in Anhalt, die industriell seit der Wende in einem Dornröschenschlaf liegt – damals, in meiner Jugend (so vor 10, 15 Jahren…), hatten wir Großtrappen, Rebhühner und Schwarzstörche im näheren Umkreis. Die scheints nicht mehr zu geben, die letzten Sichtungen sind inzwischen Jahre her.
Lerchen und Rotmilane waren ständig zu sehen und vor allem zu hören – bei meinen Letzten Besuchen habe ich keine Rotmilane gesehen – und nichteinmal eine Lerche gehört.

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Seid gefälligst mitleidig!

Jeder durchlebt mal harte Zeiten. Klar, warum auch nicht, so ist das Leben.
ABER wenn man Mitleid einfordert, hat man es nicht verdient. Wenn Anteilnahme zur Selbstverständlichkeit wird, verliert sie ihren Wert.
Ich kann mich nicht hinstellen und sagen: “Mir geht es schlecht – kümmert euch um mich!” und genausowenig kann ich meinen Mitmenschen Gefühlslosigkeit vorwerfen, wenn sie von sich aus keine Anteilnahme zeigen.
Zum Einen kann niemand Gedanken lesen – man kann bis zu einem gewissen Grade mitfühlen, das nennt man Empathie, aber auch diese Fähigkeit ist nicht bei jedem gleich ausgeprägt. Keiner ist dafür verantwortlich, wie man sich fühlt. Die Mitmenschen können einem helfen, sich besser zu fühlen, aber sie sind weder dazu verpflichtet noch sind sie unbedingt notwendig.
Zum Anderen ist niemand ausser Einem selber in der Lage, mit seinen persönlichen Problemen fertig zu werden. Natürlich können Andere helfen und es ist auch für beide Seiten positiv, wenn dies passiert. Aber wenn Unterstützung und Anteilnahme zur Pflicht verkommt, dann hilft man keinem – weder sich noch seinen Mitmenschen.
Wenn man sich darauf verlässt, dass Einem geholfen wird verliert man die Fähigkeit der emotionalen Selbstständigkeit. Man begibt sich in die Gewalt Dritter.
Wird Mitleid zur Pflicht, gibt es keinen positiven Anreiz sich um seine Mitmenschen zu kümmern. Das Zwischenmenschliche verkommt zur lästigen Aufgabe der man nurnoch nachkommt, wenn sie Einem aufgezwungen wird.

Einigen Leuten geht es schlecht, weil sie ihren Freunden helfen. Sie fühlen mit, sie können die Fehlentscheidungen nicht nachvollziehen. Solchen Menschen fehlt irgendwann die Kraft weiterzumachen. Kann man es ihnen dann übelnehmen, wenn sie Einen nicht unterstützen? Irgendwann hat jeder seine Grenzen erreicht und auch helfen kostet Kraft – das sollte man nicht vergessen.

Wenn es euch schlecht geht: Seit offen, seid ehrlich. Ihr helft weder euch noch Anderen, wenn ihr ausweicht oder abweisend reagiert.
Aber genausowenig drängt euch auf. Zur Anteilnahme, zum Mitleid darf man nicht gezwungen werden.

Wenn ihr Anderen helfen wollt: Tut es nicht, nur weil es von euch erwartet wird. Nehmt diese Aufgabe nur auf euch, wenn ihr auch willens seid euch einzufühlen.

Empathie ist ein zweischneidiges Schwert. Ich kann mich nicht bemitleiden lassen ohne meinem Helfer etwas bestätigendes zurückzugeben. Sonst hat der Andere einfach keine Lust mehr, weil er das Gefühl hat gegen eine Wand zu reden.

Es grassierten mal wieder Kettenbriefe, die Anteilnahme und Mitleid forderten und jeden, der dem nicht fahnenschwenkend oder katzbuckelnd nachkam als emotionslos oder egoistisch bezeichneten…

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Die Rebellion der Greise

In meiner Generation (89er Jahrgang) gibt es unzählige “Szenen”. Einige halten sich hartnäckig seit Jahrzehnten, andere sind relativ jung – und so manche verschwand um jetzt wieder aufzutauchen. Aber so richtig neu ist keine. Oft wird der “Ausverkauf” einer Szene bemängelt oder die Tatsache, dass die Szene eher eine Mode als eine Einstellung ist kritisiert.

Das ist nur natürlich. So unterschiedlich die Szenen auch waren, sie alle hatten die Rebellion, die Abspaltung vom Althergebrachtem als zentrales Thema.
Aber in den letzten Jahren wird einem die Rebellion in die Wiege gelegt.
Es gibt nichts mehr, von dem man sich abspalten kann wenn das Weltbild nurnoch aus Splittern besteht.
Es ist doch alles erlaubt, wer rebelliert denn noch gegen irgendwas mit langen Haaren, bunten Haaren, Piercings, Pazifismus, lauter Musik? Die Realität hat die Jugend eingeholt, die MTV-Generation waren unsere Eltern und die Jugend ohne Zukunft hat Enkel und freut sich auf den Ruhestand im Eigenheim.
Der Regenwald lebt immernoch, das Ozonloch hat sich wieder geschlossen, die Elefanten wandeln auch noch durch die Savanne (das waren in den 90er Jahren die üblichen Panikbilder, die man den Kindern eintrichterte…).
Es gab keinen nuklearen Winter, keine Kulturrevolution, keinen Zusammenbruch der Zivilisation.

Wir können soviel machen wie noch nie zuvor in der Geschichte, selbst dem größten Deppen eröffnen sich nie zuvor bekannte Möglichkeiten.

Jeder, der sich als Punker, Metaler, Goth, Hippie oder sonstwas fühlt ist ein Dinosaurier. Hoffnungslos in der Vergangenheit gefangen wird gegen längst ausgestorbene Feindbilder zu Felde gezogen und man verteufelt die rückständige Gesellschaft während es bereits legal ist, als schwules Paar zu heiraten und als Geschlecht “unentschlossen” im Pass stehen zu haben.

Die Normen wurden erodiert, die Grenzen sind gefallen. Wir verhalten uns wie der Hund, der dem Auto hinterherjagt – auf einmal befinden wir uns auf einem Schrottplatz und wissen nicht, was wir eigentlich wollten. Wir leben in der Utopie, von der wir immer geträumt haben, aber entsetzt stellen wir fest, dass wir keinen Lebenssinn hatten ausser dem hoffen auf die Zukunft.

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Illegale Einwanderung der anderen Sorte…

From The Manitoba Herald

The flood of American liberals sneaking across the border into Canada has intensified in the past week, sparking calls for increased patrols to stop the illegal immigration. The Republicans winning the Senate is prompting an exodus among left-leaning citizens who fear they’ll soon be required to hunt, pray, and live according to the Constitution.
Canadian border farmers say it’s not uncommon to see dozens of sociology professors, global warming activists, and “green” energy proponents crossing their fields at night.
“I went out to milk the cows the other day, and there was a Hollywood producer huddled in the barn,” said Southern Manitoba farmer Red Greenfield, whose acreage borders North Dakota . “The producer was cold, exhausted and hungry. He asked me if I could spare a latte and some free-range chicken. When I said I didn’t have any, he left before I even got a chance to show him my screenplay, eh?”
In an effort to stop the illegal aliens, Greenfield erected higher fences, but the liberals scaled them. He then installed loudspeakers that blared Rush Limbaugh across the fields, but they just keep coming.
Officials are particularly concerned about smugglers who meet liberals near the Canadian border, pack them into electric cars and drive them across the border where they are simply left to fend for themselves after the battery dies.
“A lot of these people are not prepared for our rugged conditions,” an Ontario border patrolman said. “I found one carload without a single bottle of Perrier drinking water. They did have a nice little Napa Valley cabernet, though, and some kale chips.”
When liberals are caught, they’re sent back across the border, often wailing loudly that they fear retribution from conservatives. Rumors have been circulating about plans being made to build re-education camps where liberals will be forced to drink domestic beer and study the Constitution.
In recent days, liberals have turned to ingenious ways of crossing the border. Some have been disguised as senior citizens taking a bus trip to buy cheap Canadian prescription drugs. After catching a half- dozen young vegans in blue-hair wig disguises, Canadian immigration authorities began stopping buses and quizzing the supposed senior citizens about Perry Como and Rosemary Clooney to prove that they were alive in the ’50s. “If they can’t identify the accordion player on The Lawrence Welk Show, we become very suspicious about their age,” an official said.
Canadian citizens have complained that the illegal immigrants are creating an organic-broccoli shortage, buying up all the Barbara Streisand c.d.’s, and renting all the Michael Moore movies. “I really feel sorry for American liberals, but the Canadian economy just can’t support them,” an Ottawa resident said. “How many art-history majors does one country need?”

Gefunden auf “gunfreezone.net

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Zweihundertmillionenzweihundertsechsundzwanzigtausenachthundertachtundreißig

NICS-200-million[1]

200.226.838 verkaufte Schusswaffen an Zivilisten in 16 Jahren… (mindestens: werden mehrere Waffen gleichzeitig gekauft findet dennoch, logischerweise, nur eine Überprüfung statt – die reale Zahl dürfte wohl bei Einer Halben Milliarde anzusiedeln sein)
Da soll noch einer sagen, wir in Deutschland hätten eine “Waffenlobby”
Was unsere Firmen da produzieren, würde in Murica nichtmal für ein Jahr reichen.

Nur mal so als unvollständiger und grober Überblick:
“violent crimes” (Gewaltverbrechen):
1998: 1.531.044
2013: 1.163.146

“property crimes” (Eigentumsdelikte)
1998: 10.944.590
2013: 8.632.512

Im gleichen Zeitraum wurden die versch. (d.h. auf Bundesstaatenebene) Waffengesetze generell gelockert und “concealed carry” in vielen Bundesstaaten erlaubt – in einigen sogar “open carry”.
Alleine von 2007 zu 2013 stieg die Anzahl der “permits” für das “verdeckte Führen” um 130% (auf aktuell mind. 11 Millionen) während in gleicher Zeit die Anzahl der Gewaltverbrechen und die Mordrate beide um 22% sanken.
Wie gesetzestreu “carriers” sind ist eigtl. nicht so schwer herauszufinden, allerdings gibt es in den Statistiken oft Mehrfachnennungen, die die Ergebnisse verfälschen.
Für Florida und Texas gibt es die zuverlässigsten Zahlen:
Texas, 2012: 120 Erlaubnisinhaber (0,012%) begingen Verbrechen, davon die wenigsten im Zusammenhang mit Schusswaffen.
Florida: von 01/2008 bis 05/2014 wurden ganze 4 Lizensen wieder eingezogen.
Interessant ist auch, dass die Verbrechensrate bei Polizisten bei 0,12% liegt. Zum einen ist das ein guter Vergleich und zum anderen zeigt es, dass lediglich 1 “faules Ei” auf ca. 830 Cops kommt.

Aber natürlich haben die Personen, die behaupten in Amerika würde jeder Spinner mit ner Waffe rumfuchteln und man würde erschossen, wenn man nur schief angeschaut wird mehr Ahnung und natürlich Recht, weil das haben sie ja von nem Althippie oder nem “Satiriker” im öffentlich-rechtlichen gehört, das muss also stimmen.

Zuerst gesehen auf gunfreezone.net. Ein hervorragernder Blog über Waffenrecht und alles drumherum in den U.S.A..

Seid höflich, seid wehrhaft – und lasst euch nicht verarschen.

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