Als 1. Blogeintrag eine FB-Konserve…

Hat schonmal jemand etwas von dem “Blinden Fleck” gehört? Die Stelle im Auge, an der wir eigtl. nichts sehen aber das Gehirn sorgt dafür, dass wir keine Lücke im Sehfeld haben.
Den “Blinden Fleck” gibt es auch in der Erkenntnishilosophie (und in der Psychologie, aber den meine ich nicht) – dort beschreibt er den Punkt, von dem der Mensch nicht weiß, dass er dort blind ist, da er sich unbewusst für diese blinde Stelle sein Weltbild konstruiert.
Tiefschürfend kann man diese Theorie ähnlich dem Höhlengleichnis anwenden – wenn sich jemand dieses blinden Fleckes bewusst wird, kann er ihn verkleinern. Allerdings er kann ihn nie ganz abschütteln. Dennoch verzeichnet man einen Erkenntnisgewinn, da man weiß, dass man nicht alles weiß.
Die Erkenntnisphilosophie ist für mich eigtl. nur ein Haufen netter Phrasen – deswegen bevorzuge ich eine weiter philosophische Theorie des Blinden Fleckes. In der Diskussionskultur gibt es ihn ebenfalls – er bezeichnet die Stelle, an der man einfach nicht absolut objektiv sein kann. Aber, um die Worte eines Kumpels zu benutzen, sobald man einsieht, dass man nicht absolut objektiv urteilen kann, sieht man etwas totalitär objektiv ein. Man “erkennt” nicht, man gewinnt Erkenntnisse.
Wobei wir doch wieder bei der Erkenntnisphilosophie wären. Verflucht seist du, Kant!

Wozu das Ganze Geschwurbel früh um1? Ich fand es einfach nur interessant und dachte, es könnte noch Andere interessieren 😉

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